TIRRE Ladekrane - Maschinenfabrik Bad Zwischenahn
1919 - 2017
 
 
 

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Firmentradition endet nach fast 100 Jahren

Bad Zwischenahn Das 1919 gegründete Zwischenahner Unternehmen Tirre  ist Geschichte. Am 9. Oktober stellte die Geschäftsführende Gesellschafterin Dipl.-Ing. Juan Ma von Tirre Kran & Maschinenbau   Insolvenzantrag – den dritten in der Firmengeschichte. Und diesmal gab es für die Insolvenzverwalter nichts mehr zu retten. Bereits 2003 hatte die Maschinenfabrik Joh. Tirre mit Sitz in Kayhauserfeld erstmals Insolvenz angemeldet. Damals war es die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Flaute in der Bau-Branche, die das Unternehmen erfasst hatte.

Im Insolvenzverfahren hatte das Unternehmen rund die Hälfte der 50 Mitarbeiter entlassen und war als Tirre Krantechnik in Bremen neu gegründet worden. Produziert wurde dann zunächst in Papenburg, den Standort Bad Zwischenahn musste Tirre 2005 aufgeben. Trotzdem sah das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Im Jahr 2009 dann die Rückkehr nach Kayhauserfeld.

Ein erneutes Insolvenzverfahren sei 2011 gefolgt, erläuterte der aktuelle Insolvenzmanager Olaf Schankweiler am Freitag. In diesem Verfahren sei die Gesellschaft aus der Insolvenz heraus verkauft worden. Den Umschwung schafften offenbar aber auch die neuen Investoren nicht. Nach dem Insolvenzantrag am 9. Oktober wurde die Kanzlei Dr. Sundermeier & Seydlitz in Varel als Insolvenzverwalter bestellt.

Zunächst sei noch versucht worden, die Produktion aufrecht zu erhalten, so Schankweiler. Es habe sich aber sehr schnell herausgestellt, dass das Unternehmen technologisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit gewesen sei. Schon längere Zeit habe die Produktion eigentlich nur noch durch besonderen Einsatz der Mitarbeiter aufrecht erhalten werden können.

Unter diesen Umständen sei es leider nicht mehr gelungen, Investoren zu finden, die das Unternehmen übernehmen wollten. Mit der eigentlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Dezember sei der Betrieb deshalb eingestellt worden.  Zu diesem Zeitpunkt habe das Unternehmen nur noch rund zehn Mitarbeiter gehabt, zur Abwicklung der letzten Vorgänge seien zwei von ihnen noch kurzfristig weiter beschäftigt worden – die anderen mussten sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.

Das, so Schankweiler, sei allerdings schnell erfolgreich gewesen. Zwei Mitarbeiter seien in den Ruhestand gewechselt, einer sei ohnehin schon Rentner gewesen und habe nur noch ausgeholfen.

Alle anderen Mitarbeiter hätten sehr schnell eine neue Beschäftigung gefunden. Dennoch habe das Ende des Unternehmens einige Mitarbeiter, die lange für das Traditionsunternehmen tätig waren, sehr getroffen, so Schankweiler.

Während die Mitarbeiter zumindest wirtschaftlich den Umständen entsprechend gut aus der Insolvenz herausgekommen sind, sieht es für die Gläubiger nicht so gut aus. Es sei kaum noch verwertbare Masse vorhanden, so Schankweiler.

Die Kanzlei Sundermeier hat das Oldenburger Unternehmen Conzep damit beauftragt, die Betriebs- und Geschäftsausstattung des Unternehmens zu verwerten. Diese wird derzeit in einer Online-Auktion versteigert.

Auszüge aus der NWZ vom 23.12.2017

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